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VIVA Jahresabschluss 2001 28.03.2002
Ad hoc
Der VIVA Konzern (WKN 617106) konnte im Geschäftsjahr 2001 trotz der negativen Werbekonjunktur den Umsatz um knapp 9% auf EUR 60,1 Mio. steigern (2000: EUR 55,15 Mio.). Deutlich besser als im Oktober 2001 prognostiziert, beträgt im Geschäftsjahr 2001 das Konzern EBITDA EUR -4,87 Mio. (Prognose 10/01: EUR -9,67 Mio.: Vorjahr EUR 0,33 Mio.) und das EBIT -13,91 Mio. (Prognose 10/01: EUR -17,86 Mio.; Vorjahr EUR -1,64 Mio). Grund für die deutliche Verbesserung war die Entkonsolidierung der VIVA Plus Fernsehen GmbH (VIVA ZWEI Musik TV und VIVAdigital) ab dem 1.10.2001, die als Joint Venture mit AOL Time Warner geführt wird. Dadurch konnte bereits im 4. Quartal 2001 eine deutliche Rückkehr in die Gewinnzone bei EBITDA und EBIT erreicht werden.
Nach einem Zinsergebnis von EUR 0,74 Mio. und den Effekten der latenten Steuern liegt der Konzernjahresfehlbetrag bei EUR -9,65 Mio. (Vorjahr EUR -9,85 Mio.). Das entspricht bei aktuell 24.413.107 Aktien einem Ergebnis pro Aktie von EUR -0,40 (Vorjahr EUR -0,50 bei 19.805.000 Aktien). Die Ende 2001 mehrheitlich übernommene BRAINPOOL TV AG wird in die VIVA Konzernbilanz zum 31. Dezember 2001 integriert und ab 2002 auch in die VIVA Konzern Gewinn- und Verlustrechnung aufgenommen. Die Bilanzsumme steigt auf EUR 166,5 Mio. (Vorjahr EUR 114,4 Mio.), bei einer Eigenkapitalquote von 74,8 Prozent (Vorjahr 81,4 Prozent).
Die Finanzmittel belaufen sich auf EUR 44,2 Mio. Die Zahl der Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente zum 31.12.2001) stieg auf 770, darunter 304 BRAINPOOL- Mitarbeiter. Der VIVA Konzern erwartet für 2002, 1,5 Jahre früher als zum IPO geplant, eine deutliche Rückkehr in die Gewinnzone mit einem Umsatz von etwa EUR 125 Mio. und einem aufgrund von Sondereffekten (Cash-Zufluss von EUR 30 Mio., Umzug, Digitalisierung) angepassten EBITDA auf EUR 44 Mio. und EBIT auf EUR 37 Mio. Finanziell ist der Konzern mit liquiden Mitteln von rd. EUR 70 Mio. für eine weitere Expansion gut ausgestattet.
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